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Euro-Austritt statt „Süd-Euro“ für Griechenland – Aktuelle Umfrage von BAYERISCHES MÜNZKONTOR zeigt klares Ergebnis

In einer aktuellen Online-Umfrage hat BAYERISCHES MÜNZKONTOR die Bundesbürger nach ihrer Einschätzung zur Situation des schuldengeplagten Griechenlands befragt. Eine klare Mehrheit der Befragten hält demnach einen Austritt der Griechen aus der Eurozone für das Beste. Die Schaffung eines separaten „Süd-Euro“ für finanzschwache Euroländer ist dagegen weniger populär.

Als sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich Ende Februar dafür aussprach, dass Griechenland angesichts seiner Staatsverschuldung besser aus dem Euro aussteigen solle, wurde er heftig dafür kritisiert. Die Bundesregierung hält schließlich nach wie vor daran fest, Griechenland in der Krise beizustehen. Berlin will das Land der antiken Dichter und Denker in der Eurozone halten. Wie eine aktuelle Umfrage von BAYERISCHES MÜNZKONTOR zeigt, stehen jedoch zahlreiche deutsche Bürger eher auf Seiten des Innenministers und halten den Ausstieg Griechenlands aus dem Euro für den besten Weg.

Welche Rettungsmöglichkeiten gibt es für Griechenland?

Im Rahmen einer Online-Erhebung stellte BAYERISCHES MÜNZKONTOR auf seiner Website www.muenzkontor.de die Frage „Was glauben Sie wäre das Beste für Griechenland angesichts seiner Schuldenkrise?“ Vier Antwortmöglichkeiten standen zur Wahl: Die Beibehaltung des Euro, der Austritt aus der Währungsunion und die Wiedereinführung der Drachme, die Einführung eines „Süd-Euro“ als gemeinsame Währung der finanzschwachen Euro-Länder sowie eine Antwort-Option für die Teilnehmer, denen keine konkrete Lösungsstrategie vorschwebt.

Zurück zur Drachme – PIIGS-Euro findet nur wenig Anhänger

Das Ergebnis der Umfrage von BAYERISCHES MÜNZKONTOR ist eindeutig. 60,7 Prozent der Befragten sprachen sich für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro und die Wiedereinführung der griechischen Drachme aus. Für den Verbleib der Hellenen in der Währungsunion votierten dagegen nur 23,4 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer. Abgeschlagen auf dem dritten Platz landete mit 12,9 Prozent die Option eines „Süd-Euro“ als neuer Währung. Die Idee einer abgespaltenen eigenen Euro-Zone für die finanziell schwach aufgestellten Euro-Länder – neben Griechenland also Portugal, Spanien, Italien und Irland – stößt also auf nur geringe Akzeptanz unter den Befragten. Drei Prozent der Umfrage-Teilnehmer bekannten sich dazu, in der gegenwärtigen Situation keine Idee zu haben, mit welchen Maßnahmen Griechenland am Besten die Schuldenkrise meistern könnte.

Die Griechenlandfrage bleibt weiter spannend

Auch wenn das Umfrage-Ergebnis von BAYERISCHES MÜNZKONTOR eine klare Richtung vorgibt – es bleibt abzuwarten, wie es in der Realität mit Griechenland weitergeht. Dass das Land per Schuldenschnitt am 8. März die Staatsverschuldung um über 100 Milliarden Euro verringert hat, gibt Hoffnung. Doch noch ist der griechische Staatshaushalt nicht über den Berg.

Neben der Einschätzung zur Lage Griechenlands hat die Erhebung von BAYERISCHES MÜNZKONTOR aber noch eine Erkenntnis geliefert: In Sachen griechische Schuldenkrise darf sich Innenminister Friedrich über eine durchaus breite Rückendeckung aus der Bevölkerung freuen.
Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage von BAYERISCHES MÜNZKONTORDie Ergebnisse der jüngsten Umfrage von BAYERISCHES MÜNZKONTOR

Bild: Bayerisches Münzkontor

 

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