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Komplett-Set "Lutherweg" aus Feinsilber

  • Zu Ehren von 500 Jahren Reformation
  • Von Hand eingesetzte Swarovski® Kristalle
  • Geschichtsträchtige Prägungen aus kostbarem Feinsilber
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Worms - Anfang und Ende eines beschwerlichen Weges Über 12.000 Kilometer legte der Martin... mehr
Komplett-Set "Lutherweg" aus Feinsilber

Worms - Anfang und Ende eines beschwerlichen Weges Über 12.000 Kilometer legte der Martin Luther Zeit seines Lebens auf Reisen zurück, viele tausend Kilometer davon zu Fuß. Im Jahr 1521 trat er seinen schwersten Weg an: Von Wittenberg ging es über Alsfeld, Lich, Frankfurt, Trebur und Oppenheim nach Worms. Der Grund: König Karl V. hatte Luther zum Reichstag nach Worms gerufen, um dem Mönch denWiderruf seiner 95 Thesen abzutrotzen. Am 16. April 1521 erreichte Martin Luther Worms, eine feiernde Menge erwartete ihn. Vor dem Reichstag weigerte sich Luther mit den Worten "Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen." seine Thesen zu widerrufen. König Karl V. gewährte dem Reformator zwar freies Geleit aus Worms, erklärte ihn jedoch gleichzeitig für vogelfrei. Für Luther stand ein gefährlicher Heimweg an. Die Ereignisse des Wormser Reichstages machten die Stadt zu einem der bedeutendsten Orte in Luthers Biographie. Deshalb gehört die Stadt heute zum Bund der Lutherstädteund lockt zahlreiche Touristen an.

Oppenheim – Ein schwieriges Pflaster für Religion Die Stadt Oppenheim nördlich von Worms war schon vor dem Aufenthalt Luthers 1521 ein Ort, an dem Religion und weltliche Macht gegeneinander konkurrierten. Im Oktober 1076 war es der Reichstag der deutschen Kurfürsten in Oppenheim, der König Heinrich IV. dazu aufforderte, den päpstlichen Bann gegen ihn endlich zu lösen. Dieser Höhepunkt im Investiturstreit war Auslöser für Heinrichs berühmten Bußgang nach Canossa. 1519 verursachte die Religion wieder Unruhe in Oppenheim. Der Stadtschreiber Jakob Köbel war schon nach dem Thesenanschlag 1517 ein glühender Vertreter von Luthers Ansichten. Er predigte die Idee des Reformators früher als in vielen anderen Städten zum Volk. Später wurde Köbel zum Verlegervon Luthers Schriften. 1521 machte der große Reformator Halt in Oppenheim. Er übernachtete in der Herberge „Zur Kanne“ und überquerte am nächsten Tag den Rhein. Es dauerte trotz der aufkeimenden Begeisterung in Oppenheim noch 35 Jahre, bis die ersten lutherischen Gottesdienste in der Stadt gehalten wurden. Trebur – Eine hilfreiche Durchreise Eine nächste Station auf dem Lutherweg von 1521 wardie hessische Gemeinde Trebur. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde bereits 829 von König Ludwig dem Frommen, zu echter Bedeutung kam sie jedoch erst durch ihre Erhebung zur Königspfalz im9. Jahrhundert. Wie Oppenheim verbindet Trebur eine Geschichte mit Heinrich IV. – er wurde dort 1053 zum König gewählt. Im späteren Mittelalter verlor die hessische Gemeinde an Bedeutung, stark gebeutelt durch Kriege, die Pest und katastrophale Hochwasserfl uten. Für Luther war Trebur dennoch von Bedeutung: Dort befand sich eine Durchgangsstraße, die von Frankfurt über Nauheim und Trebur direkt nach Worms weiterführte. Der Vorteil dieser Strecke: Luther musste weniger Gewässer überqueren, die im Mittelalter noch wesentlich schwierigere Hindernisse darstellten, als zu unserer heutigen Zeit. Außerdem soll er in Trebur sein Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ gedichtet haben. Frankfurt am Main – Heimat des „Luthertalers“ Frankfurt, eine Stadt der Superlative: Mit 730.000 Einwohnern istFrankfurt die größte Stadt Hessens und die fünftgrößte Stadt Deutschlands. Schon im Mittelalter gehörte die Stadt zu den bedeutendsten städtischen Zentren des Landes. Kein Wunder also, dass auch Luther Frankfurt einen Besuch abstattete. Am 14. April 1521 übernachtete der Reformator auf seinem Weg nach Worms im Frankfurter Gasthaus „Zum Strauߓ. Dort lernte er die wohlhabende Witwe Katharina Froschin kennen, die mit der Reformation sympathisierte, aber auch Wilhelm Nesen, der später zum intellektuellen Kopf der Lutherbewegung in Frankfurt wurde. Luther soll, trotz seiner eigentlich gehegten Abneigung gegen die Großstadt Frankfurt, den Aufenthalt im Gasthaus sehr genossen haben – bis in die Nacht soll er mit anderen Gästen Wein getrunken und Musik gelauscht haben. Das Gasthaus „Zum Strauߓ existiert heute nicht mehr. Dafür erinnert ein Gebäck aus Honig und Pfeffernussgewürzen an den berühmten Reformator: der Luthertaler. Lich – Ein Zettel von großer Bedeutung 1521 passierte Luther die Stadt Lich in Mittelhessen. Sein Aufenthalt kann durch ein gerade einmal 33,5cm hohes und 42cm breites Zettelchen belegt werden, dessen Bedeutung von unschätzbarem Wert für die Stadt ist: der sogenannte Furierzettel! Der Furierzettel regelte schriftlich die Unterbringung von 89 Pferden einer Reisegesellschaft. Unter den Reisenden befand sich dem Dokument nach ein „Dr. Lutter“ – Wissenschaftlergehen davon aus, dass damit Martin Luther gemeint ist. Für seine Anwesenheit spricht ebenfalls die Tatsache, dass Lich zum Einflussgebiet des Solmser Graf gehörte, der wiederum ein treuer Gefolgsmannvon Luthers Unterstützer Friedrich dem Weisen gewesen war. Lich war somit sicherer Boden für den umstrittenen Reformator. Der Furierzettel ruht heute in den Archiven der Evangelischen Marienstiftsgemeinde. Alsfeld – Früher Anhänger der Reformation 1096 wurde das mittelhessische Alsfeld zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seit 1247 gehört die idyllische Stadt am Westhang des Alsfelder Beckens zur Landgrafschaft Hessen. Die Reformation rund 270 Jahre später fand in der Stadt regen Anklang. Als Luther am 12. April 1521 nach Alsfeld kam, waren seine Ideen dort bereits auf fruchtbaren Boden gestoßen. Früher als viele andere Städte in Deutschland ließ Alsfeld seine Kirchengemeinde reformieren. Wahrscheinlich suchte Luther genau deswegen auf seinem langen Weg Unterschlupf in Alsfeld. Ein Jahr nach dem berühmten Wormser Reichstag kam Luthers guter Freund Tilemann Schnabel nach Alsfeld, um dort seine Arbeit aufzunehmen: Die Kirche im Sinne Luthers reformieren. Es waren nur drei Jahre nötig, um dieses Anliegen offiziell in stürmischen Zeiten durchzusetzen. Das mittelhessische Alsfeld galt bereits ab 1525 als reformiert.
Details
Auflage: 500 Komplett-Sets
Material: Echtes Feinsilber (999/1.000)
Ausgabejahr: 2017
Durchmesser: 40 mm
Vorderseite: Die wichtigsten Städte des Lutherwegs
Rückseite: Martin Luther - 500 Jahre Reformation
Material: Silber
Qualität: Polierte Platte

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