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70 Jahre Deutsche Mark – Gedenkprägungen zum Jubiläum in 2018

Bis heute löst die D-Mark bei vielen Deutschen nostalgische Gefühle aus. Doch weit gefehlt, wer jetzt denkt, dass es sich dabei vor allem um Euro-Skeptiker handeln würde, die heute das Loblied auf die ehemalige deutsche Erfolgswährung anstimmen. Gerade bei erfahrenen Münzsammlern stehen die "alten" D-Mark-Münzen seit Jahren hoch im Kurs.

Da trifft es sich gut, dass der Mythos D-Mark im Jahr 2018 seinen 70. Geburtstag feierte und diesem besonderen Anlass zu Ehren denkwürdige Sammlerprägungen verausgabt wurden.

Die exclusive Gigantenprägung: "1 Goldmark 2001 - 70 Jahre Einführung der D-Mark"

  • Die einzige Goldmark in der Geschichte der BRD (2001)
  • Gigant zum 70. Jubiläum der DM-Mark in 2018
  • Veredelung mit Farbdruck
  • Top-Rarität: weltweit nur 1.948 Editionen


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Zum Abschied der deutschen Mark verausgabte die Deutsche Bundesbank im Jahr 2001 die Goldmark. Das Motiv glich dem der normalen 1-DM-Münze mit Ausnahme der Umschrift "Deutsche Bundesbank". Die Prägung der Auflage von 1 Mio. Stück erfolgte in den 5 Münzprägestätten. Der Ertrag aus dem Verkauf ging sowohl an die Stiftung "Geld und Währung", als auch an die Sanierung der Museumsinsel in Berlin.

Einführung und Entstehungsgeschichte der Deutschen Mark der Bundesrepublik Deutschland

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg betrat die D-Mark zum ersten Mal die Bühne der numismatischen Welt. Die lang erwartete Währungsreform in den drei westlichen Besatzungszonen sowie den Berliner Westsektoren machte die D-Mark am Sonntag, den 20. Juni 1948, zum alleinigen gesetzlichen Zahlungsmittel der künftigen Bundesrepublik Deutschland.

Die Währungsreform war zu diesem Zeitpunkt bereits längst überfällig, denn die inflationäre Reichsmark hatte abgewirtschaftet und erfüllte ihre Aufgabe als Zahlungsmittel nur noch in ganz beschränktem Umfang. Auch in der sowjetischen Besatzungszone wurde im Juni 1948 zunächst provisorisches und ab Juli 1948 schließlich neues Bargeld eingeführt.

Diese zeitgleich und getrennt voneinander durchgeführten Währungsreformen zementierten die faktische Teilung Deutschlands, die 1949 in der Gründung der BRD und der DDR auch ihre formale Bestätigung fand. 

Was macht die D-Mark für viele Menschen bis heute so besonders?

Worin liegt der besondere Charme der D-Mark? Warum wird sie in großen Teilen der Bevölkerung weiterhin so wertgeschätzt, dass selbst 18 Jahre nach ihrer Abschaffung als gesetzliches Zahlungsmittel immer noch Scheine und Münzen im Milliardenwert im Umlauf sind?

Für viele steht die D-Mark noch heute als wichtigstes Zeichen für Stabilität und wirtschaftliche Prosperität in den Jahren des Wirtschaftswunders  nach dem Zweiten Weltkrieg. Die harte deutsche Währung bildete die Grundlage einer nie für möglich gehaltenen Erfolgsgeschichte, die nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges der deutschen Bevölkerung einen stetig wachsenden Lebensstandard bescherte.

Nicht nur die Löhne stiegen in dieser Zeit kontinuierlich. Nach Einführung der D-Mark waren über Nacht auch die zuvor leeren Regale der Geschäfte wieder gut gefüllt. Über 5 Jahrzehnte lang war die D-Mark Basis der wirtschaftlichen Stabilität, bis die Erfolgsgeschichte im Jahr 2002 durch die Ablösung der DM durch den Euro beendet wurde.

Erste D-Mark-Noten von 1948 gestaltet nach US-Vorbild

Gleichwohl war von der D-Mark, wie wir sie heute kennen, im Startjahr noch nicht viel zu sehen. Zunächst wurden nämlich nur Banknoten verausgabt. Die erste und einzige Münze mit der Jahreszahl 1948 ist ein 1-Pfennig-Stück.

Auch lässt sich auf der ersten DM-Notenserie weder ein Hinweis auf das Ausgabeland noch die Bank deutscher Länder erkennen. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Scheine bereits 1947 in den USA vorgeprägt wurden, da die Währungsreform über beide Besatzungszonen hinweg mit der Sowjetunion geplant war.

Die numismatischen Besonderheiten der ersten DM Münzen

Der im Jahr der Währungsreform geprägte Pfennig (tatsächliches Emissionsdatum war der 24. Januar 1949) wurde aus mit Kupfer plattiertem Eisen geprägt. Die im Mai folgenden 10-Pfennig-Stücke waren auf mit Messing plattiertem Eisen geprägt (21,5 mm, 4 g).

Die ersten 50-Pfennig-Stücke, die im gleichen Jahr erschienen, bestanden aus einem Kupfer-Nickel-Gemisch und zeigten als Motiv eine junge Frau beim Pflanzen eines Eichensetzlings. Das erste Deutsche-Mark-Stück (23,5 mm, 5,5 g) wurde zum Jahresende 1950 von der nun offiziell gegründeten Bundesrepublik Deutschland mit dem bis heute bekannten Motiv in Umlauf gebracht.

 

Hier finden Sie einen Überblick über alle neuen und geplanten deutschen Euro-Sammlermünzen:

 

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