
Belgien | Malta | ||
Deutschland | Österreich | ||
Finnland | Portugal | ||
Frankreich | San Marino | ||
Griechenland | Slowenien | ||
Irland | Spanien | ||
Italien | Vatikan | ||
Luxemburg | Zypern |
Die nationalen 2-Euro-Gedenkmünzen – erstmals erschienen im Jahr 2004 – sind offizielle Umlaufmünzen (Kursmünzen) mit Gedenkcharakter. Jeder Mitgliedstaat des Euroraums wie z. B. Belgien, Griechenland, Österreich, Spanien oder Zypern kann laut einer Entscheidung der Europäischen Kommission jedes Jahr neben den offiziellen Kursmünzen eine 2-Euro-Gedenkmünze prägen. Die Gedenkmünzen unterscheiden sich gegenüber den regulären Kursmünzen darin, dass eine spezielle Gedenkseite des Ausgabelandes die nationale Rückseite ersetzt. Auch die Zwei-Euro-Münzen sind trotz des besonderen Motivs in allen Euro-Ländern offizielles Zahlungsmittel. Der Sammlerwert der Gedenkmünzen übersteigt aber in der Regel den aufgeprägten Nennwert, daher spielen sie im Zahlungsverkehr praktisch keine Rolle.
In Deutschland erschien die erste 2-Euro-Gedenkmünze im Jahr 2006. Seitdem wird jede jährliche Ausgabe einem Bundesland gewidmet, ausgegeben in der Reihenfolge des jeweiligen Vorsitzes im Bundesrat. Die 2-Euro-Münze „Schleswig-Holstein“ bildete den Auftakt dieser Serie, die aus 16 Ausgaben mit Abbildungen eines typischen Wahrzeichens oder Bauwerks für jedes Bundesland besteht. Alle Motive der Gedenkmünzen-Serie „Bundesländer“ bis heute: das Holstentor in Lübeck (Schleswig-Holstein), das Schweriner Schloss (Mecklenburg-Vorpommern), die St. Michaeliskirche in Hamburg, die Ludwigskirche in Saarbrücken (Saarland), das Rathaus und Rolandstatue in Bremen, und der Kölner Dom (Nordrhein-Westfalen) für das Jahr 2011.
Zum 10. Jahrestag der Europäischen Wirtschafts- und Wahrungsunion im Jahr 2009 erschienen in allen Euro-Staaten Zwei-Euro-Gedenkmünzen mit einem einheitlichen Motiv in der jeweiligen Landessprache.
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